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Presse-Ankündigung Palya Bea - Just One Voice Aus Ungarn: Palya Bea, Stimme + Dés András, Perkussion FR. 20.11.09 • Einl. 19 Uhr • Beginn 20 Uhr • Eintritt 15.-/12.- ermäßigt BERGWERK • 28870 Quelkhorn • Quelkhorner Landstr. 19
weitere Infos beim Veranstalter: Jörg Gebauer T. 04293.789.646 www.joerggebauer.de wwww.bergwerk-quelkhorn.de
Über Palya Bea "Der Balkan ist eine Schatzgrube, aber man muss vorsichtig mit ihm sein. Ich würde es bedauern, all jene Werte, die von den alten Kulturen geblieben sind, verloren gehen zu sehen. Es ist unentbehrlich, daß Europa, dieses etwas vollschlanke Freudenmädchen, nicht die Machos des Balkans am Kragen packt wie die fette Frau aus Fellinis Amarcord ihre Kinder. Sie, die Kultur des Balkan, muss stattdessen verführerisch sein und sanft verführt werden, um zu einer wahren und vereinigten Liebe zu gelangen.“ Schon als kleines Kind mischte die sympathische Sängerin Palya Bea aus Ungarn in regionalen Folkbands mit, nahm erfolgreich an Gesangswettbewerben teil, und so war es nur folgerichtig, dass sie sich dem Thema traditionellen Liedguts auch theoretisch und historisch an der Universität widmete, wo sie eine Abschlussarbeit über die Verbindung von traditioneller und moderner Musik schrieb. Doch ihre erste Liebe blieb das Singen, wobei die traditionelle ungarische Folkmusik nur den Ausgangspunkt bildete für Ausflüge in die persische, in die indische Musik, in die Musik der Sinti und Roma sowie den Jazz. Palya Bea liebt die kulturelle Vielfalt: „Aus den einzelnen Stücken verschiedener Kulturen schaffe ich etwas Neues in mir. Und dieses Neue ist Einigkeit. Ich nehme mir immer zwei Dinge, die mich neugierig machen; Dinge, die irgendwohin führen. Jüdische Musik oder die Musik vom Balkan sind zwei Gebiete, die man das ganze Leben lang erforschen kann. Darin liegt eine solche Schönheit, es gibt so große rhythmische und melodische Variationen. Dasselbe gilt für die anderen Elemente, die ich benutze, wie 'Zigeunermusik', ungarische Volksmusik oder orientalische Stücke. Aber da ich nur ein Leben zur Verfügung habe und selbst diese Zeit kurz ist, versuche ich, nur das Beste aus allen diesen Materialien auszuwählen." Vier Jahre investierte sie in ein ungarisches Musiktheater, bevor sie zwischen 1997 und 2003 mit verschiedenen Bands auf Tour ging, ob folk-orientiert mit „Karpatia“ und „Daraduna“, oder mehr im Weltmusik-Bereich mit „Folkestra“, oder als Teil des belgischen Musical-Projektes Caravane – immer nutzte Palya Bea die Gelegenheit, in Gesang und Tanz ihren Horizont zu erweitern. "Die Menschen suchen nach Werten und ich antworte darauf in meinen Liedern mit sehr verschiedene Themen: Liebe, auf der Straße unterwegs sein, Nein sagen zu können, eine Frau zu sein, ein Kind oder ein Ehemann. Ich mag es, wenn man sich meine Musik anhört. Wenn man sie sich wirklich anhört. Richtet man sie gleichzeitig an die Ohren und das Herz, kann gute Musik zu machen ein Weg sein, die Menschen zu erreichen." 2003 startete Palya Bea ihre Solo-Karriere mit einem Album „Agrol-Agra – Tradition in Bewegung“, sie trat in Paris, Amsterdam, Budapest, London, Sao Paulo, Moskau und Tokio auf, und 2004 bei der Eröffnung der Olympiade in Athen. 2006 kam ihr zweites Soloalbum, "Alom Alom", ein musikalisches Märchen für Erwachsene und Kinder, sie spielte und sang in Tony Gatlif's Film „Transylvania“ und nahm schliesslich ein drittes Soloalbum namens „Psyche“ auf, und nach Adieu les Complexes (2008) folgte im Mai 2009 die sehr reduzierte 5. CD „Just one voice“, die die 33jährige nun im BergWerk in Quelkhorn/Ottersberg vorstellt: „Dies war meine bisher größte Herausforderung, voller Freude, aber auch gnadenlos. Die Aufnahme bringt mich zurück zu meinen musikalischen Wurzeln, aber auch zu meinen Eltern und Großeltern. So singe ich unter anderem einen Song meines Großvaters. Meine eigenen Songs entstanden entlang des Weges, ich reiste an Orte, wo es Angst und Verzweiflung gab, aber auch viel Freude und Gelächter – und am Ende war ich es, die weinte und lachte. Ich hoffe, daß ich überall, wo ich diese Lieder singe, die Vibration meiner Stimme und mein Gefühl, den Geist dieser Lieder vermitteln kann, sodaß die Zuhörer ihren eigenen Geist spüren. Vielleicht werden die Lieder nicht überall die gleichen Resonanz auslösen, aber für mich ist die Tatsache, dass die Lieder eine Resonanz auslösen, Belohnung genug !“ Als eine improvisierende Sängerin, arbeitet Palya Bea immer mit Musikern, die genau das können, mit ihr zusammen zu improvisieren. Deshalb sind ihre Bühnenauftritte weit mehr als Live-Performances ihrer Alben. Palya Bea's Stimme hat die Kraft, Seelen zu berühren, und ihre Auftritte haben eine magische, spontane Energie. Es gibt einen Austausch zwischen den Musikern - in diesem Fall mit ihrem Perkussionisten Dés András - und auch einen intimen Dialog mit dem Publikum, dessen Energie die Flamme von Bea's Improvisationen entzündet. Dieses Feuer birgt eine Fülle an musikalischen Überraschungen, sowohl für das Publikum wie auch für die Musiker auf der Bühne. |
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