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Kraja - Vokalzauber aus Schweden - ACappella Global
FR. 12.03.2010 • Einl. 19 Uhr • Beginn 20 Uhr • Eintritt 15.-/12.- ermäßigt BERGWERK • 28870 Quelkhorn • Quelkhorner Landstr. 19 Vorverkauf: Dorfbuchhandlung/Galerie in Fischerhude (tagsüber) + Bergwerk (abends)
weitere Infos beim Veranstalter: Jörg Gebauer T. 04293.789.646 www.joerggebauer.de wwww.bergwerk-quelkhorn.de
Kraja - Vokal-Zauber aus dem Norden Schwedens Lisa Lestander: GesangLinnea Nilsson: Gesang Frida Johansson: Gesang Eva Lestander: Gesang Die vier jungen Sängerinnen aus der nordschwedischen Hafenstadt Umeå werden seit ihre Debut-CD vor vier Jahren als eine große Entdeckung in der nordischen Folklandschaft gefeiert. Die Gruppe Kraja ist etwas Besonderes - das besagt schon der Name, der aus dem Wortschatz der samischen Bevölkerung in Nordschweden stammt. Kraja bedeutet: Der Ort, an dem du dich zu Hause fühlst. Aktuelle CD: „kraja – Under himmelens fäste“ DRONE MUSIC AB DROCD04, Westpark Music „Das Einfachste ist meistens das Schönste“ Hochkomplexe Mehrstimmigkeit in unfassbarer Leichtigkeit - ein Artikel aus der Zeitschrift folker 2/2007 - Ein Gespräch oder ein Kommentar über die Musik des Vokalquartettes Kraja beginnt eigentlich immer mit Worten wie diesen: „Ich glaubte meinen Ohren nicht zu trauen, als ich die vier jungen Sängerinnen zum ersten Mal hörte.“ Vor knapp einem Jahr erging es mir ganz genauso, nachdem ich die Debüt-CD Vackert Väder entdeckt hatte. Es ist heutzutage, glücklicherweise, nicht mehr so ganz etwas Besonderes, wenn der Folk-Nachwuchs im Teenageralter durch großes handwerkliches Können besticht, die manch alter Folkie sein Leben lang nicht mehr erreichen wird. In Schottland, Irland, Kanada oder eben auch in den skandinavischen Ländern greifen Kinder und Jugendliche im lernfähigsten Alter die Traditionen auf. Nein, es ist nicht allein die Jugend, die fasziniert. Der Gesang von Kraja besticht durch eine hochkomplexe Mehrstimmigkeit, die mit unfassbarer Leichtigkeit vorgetragen wird. Man hat das Gefühl, eine Stimme zu hören, die sich in Quart-, Sext- oder kribbelnde Sekundintervalle auffächern kann. Im Interview nach einem Konzert beim Festival im südschwedischen Korrö im vergangenen Jahr, beschrieb es die Gruppe so: „Wir fühlen uns wie ein Instrument. Sollte eine von uns mal aufhören, gäbe es die Gruppe nicht mehr.“ Alle vier kommen aus Umeå, der Hafenstadt in Nordschweden, bekannt als Heimat der lange Zeit weltbesten Frauenfußballmannschaft. Zwei Schwestern, Eva und Lisa Lestander und ihre Freundinnen Frida Johansson und Linnea Nielson besuchten die gleiche Musikschule, als die jüngste, Eva, vor fünf Jahren, 14-jährig, an einem Kurs für Hirtenrufe, dem so genannten „Kulning“ bei der Folksängerin Eva Rune teilnahm. Sie begeisterte ihre Freundinnen, die bis dahin keinen Kontakt zur schwedischen Folkszene hatten. Die Antwort auf die Frage, was denn Mädchen im Alter von 15,16 Jahren an der Volksmusik interessiert, lautete: „Das Einfachste ist meistens das Schönste.“ Diese erstaunliche, einen wesentlichen Aspekt von Volksmusik so exakt beschreibende Erkenntnis, bestätigt sich auch trotz diffizilster Harmonien, die die vier Musikerinnen in ihren Arrangements zustande bringen. Musik von „überirdischer Schönheit“ schrieb ein schwedischer Kollege in der Rezension ihrer CD, und eigentlich, denkt man, müssten Kraja einen spektakulären Erfolg haben. Aber die Selbstverständlichkeit, die intime Grundstimmung dieses kunstvollen Gesanges scheint jeden Rummel, jeden Kommerz zu verbieten. Die Gruppe Kraja ist etwas Besonderes. Das besagt auch schon der Name, der aus dem Wortschatz der samischen Bevölkerung in Nordschweden stammt. Kraja bedeutet: Der Ort, an dem du dich zu Hause fühlst.
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